Am kommenden Sonntag, den 21. Juni 2020, endet in Spanien der Alarmzustand und das Land tritt in die sogenannte „neue Normalität“ ein. Gleichzeitig werden die EU-Außengrenzen des Landes – bis auf die Grenze nach Portugal – wieder geöffnet. Spaniens Gesundheitsminister Salvador Illa teilte heute auf einer Pressekonferenz erste Details mit, wie die COVID-19 – Einreise-Kontrolle ab diesem Datum aussehen soll. Demnach werden ab kommenden Sonntag Passagiere, die über internationale Häfen und Flughäfen nach Spanien einreisen, drei Arten von Kontrollen unterzogen. Zunächst soll es eine „dokumentarische“ Kontrolle geben, dass heißt, Passagiere müssen bereits im Flugzeug oder Schiff einen Fragebogen ausfüllen, der u.a. Angaben zur Gesundheit, zu Kontakten mit infizierten Personen und ähnliches beinhaltet. Danach soll der Eineisende nach Betreten spanischen Bodens eine sogenannte Temperaturmessung und zum Abschluß eine „visuelle Kontrolle“ durchlaufen. Wenn die Person eine dieser drei Primärkontrollen nicht besteht, soll sie von einem Arzt untersucht und gegebenenfalls an die medizinischen Einrichtungen des Ankunftsortes überwiesen werden. Um diese Kontrollen zügig abwickeln zu können, werden die Flug- und Seehäfen laut Illa in einem „ersten Kontingent“ mit 100 Personen, die sich diesen Aufgaben widmen, verstärkt.

Offen bleibt weiterhin die Frage, ob und welche Kontrollen es an den Straßen-Grenzen Spaniens geben soll. Offensichtlich ist hier bisher noch nichts Konkretes festgelegt, so dass für Reisende, die per Auto, Bus oder Bahn nach Spanien kommen, aktuell keine Regeln bekannt sind. 2 Tage vor Öffnung der EU-Außengrenzen verhandelt die Regierung in Madrid aber mit mehreren Ländern noch über diese Öffnungsbedingungen, darunter das Vereinigte Königreich und insbesondere auch mit Frankreich. Insoweit sind hier noch aktuellere Informationen zu Einreisebedingungen bis zum morgigen Samstag, dem letzten Tag des Alarmzustandes in Spanien, zu erwarten.

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