Bürgermeisterin von Calpe bittet die Gastronomen, sich nicht zu beeilen, Trennwände zu installieren

Die Bürgermeisterin von Calpe, Ana Sala, hat gestern eine Fragestunde über die sozialen Netzwerke abgehalten. Eine immer wieder gestellte Frage war, wann Restaurants, Bars und Hotels wieder öffnen können. Ana Sala antwortete darauf, dass sich diese Einrichtungen momentan „nicht beeilen“ sollten um z.B. Schutzwände oder ähnliches in ihren Lokalitäten zu installieren.  „Verschwenden Sie kein Geld für Schutzmaßnahmen, von denen wir nicht wissen, ob sie angefordert werden“, sagte sie. Sala betonte außerdem, es werde „ein sehr schwieriges Jahr und wir wissen noch nicht, unter welchen Bedingungen diese Unternehmen (wieder) eröffnet werden können“.  Die Bürgermeisterin hat in diesem Zusammenhang versichert, dass der Stadtrat mit den Kaufleuten und Hoteliers von Calpe „einen gemeinsamen Plan“ entwerfen werde, wann welche Einrichtungen unter welchen Bedingungen wieder geöffnet werden können.

Sie versicherte gleichzeitig, dass die Abgabe für Außenterrassen der Bars und Restaurants in Calpe storniert wurde und sagte „wir werden an die, die bereits bezahlt hat, das Geld zurückgeben.“

Zur Zahl der an dem Corona-Virus erkrankten Personen in Calpe merkte sie an, dass es in der Marina Alta und Calpe „wenige Infektionen“ gibt, auch weil sich die Bürger an die Beschränkungen und die Isolation halten“. „Danke für diese große Verantwortung, die Sie zeigen“ merkte sie dazu an. Die Fälle möglicher Infektionen, die das Gesundheitszentrum überwacht, lägen in unserer Stadt weiterhin zwischen 70 und 80. „Es ist die gleiche Zahl, die es vor 15 Tagen gegeben hat“ sagte Sala.

Die Bürgermeisterin wies zudem darauf hin, dass es „gute Arbeitsmöglichkeiten“ für die anstehende Mispel- und Kirschernte in unserer Region gäbe. Wörtlich sagte sie dazu: „Viele Menschen bitten um Arbeit. Was ich aber dann nicht verstehe, ist, dass Arbeitgeber sagen, dass die Spanier diese Jobs nicht wollen.“

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