Calpe: Beamter der Policia Local bei Rettungsversuch ertrunken

Beim Versuch, eine Person aus einem Fahrzeug zu retten, das in der Urbanisation Empedrola auf einem Weg im Wasser stecken blieb, der parallel zum Flussbett in der Gemeinde Benissa verläuft, starb heute Morgen ein Beamter der Policia Local aus Calpe. Den bisher bekannten Informationen nach geschah der Unfall, als der Polizist beim Versuch der Bergung des Fahrers aus seinem Auto ausrutschte, und sofort von der Strömung mitgerissen wurde. Gegen 6:37 Uhr wurde den Angaben nach die Leiche des toten Polizisten zwei Kilometer flussabwärts in Calpe gefunden. Das eingeklemmte Fahrzeug wurde ebenfalls vom Wasser mitgerissen, wobei es dem Fahrer aber schließlich noch gelang, das Fahrzeug zu verlassen. Der Fahrer erlitt den Angaben nach nur leichte Verletzungen. „Der Stadtrat prüft derzeit die Maßnahmen, die aufgrund dieses unglücklichen Unfalls, den wir zutiefst bedauern, den ganzen Tag über durchgeführt werden„, heißt es aus dem Rathaus.

update von 11:35 Uhr

Aufgrund des Todes des Calper Polizisten Juan Manuel Policarpo Moll hat der Stadtrat beschlossen, in der Stadt fünf Tage offizielle Trauer vom 18. bis 22. September auszurufen.
Als Zeichen des Beileids und Respekts werden zudem
* an allen städtischen Gebäuden Flaggen auf Halbmast gehisst.
* Fahnen in öffentlichen Gebäuden mit schwarzem Krepp als Zeichen der Trauer versehen
* alle vom Stadtrat organisierten öffentlichen Veranstaltungen für diesen Zeitraum ausgesetzt

update vom 23.9.2022

Die Familie des verstorbenen Calper Polizisten Juan Manuel Policarpo Moll hat eine öffentliche Erklärung abgegeben, um sich für die große Anteilnahme zu bedanken, die ihr nach dem tödlichen Unfall aus der gesamten Stadt Calpe und unserer Region zuteil wurde. Sie schreibt in der Anzeige – die wir weiter unten abbilden – von „der unermesslichen Liebe“ die ihr zuteil wurde nach dem tragischen Tod von „Poli„, wie dieser Polizeibeamte mit Spitznamen genannt wurde. Weiterhin betont sie, dass es so viele Menschen und Institutionen gibt, die sie unterstützen, dass es, so wörtlich „unmöglich wäre, sie alle zu nennen“.

Die Erklärung endet mit den Worten: „Wir können nicht genug Großbuchstaben finden, um es jedem von Herzen zu sagen, GRACIAS.

Nachricht teilen oder drucken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.