Calpe: Bürgermeisterin Ana Sala kritisiert Ungleichbehandlung der Gastronomie-Betriebe durch Corona-Auflagen

Calpes Bürgermeisterin Ana Sala fordert mehr Flexibilität bei den Corona-Auflagen für die Gastronomie. Sie sagte, sie fände es zum Beispiel „unfair“, dass „Cocktailbars“, deren Tische innen oder außen 1,50 Meter voneinander entfernt stehen können, nun 3 Wochen schließen müssen, aber Restaurants und andere Gastronomen unter den gleichen Bedingungen bis ein Uhr Nachts Getränke servieren dürfen. Sala wies darauf hin, dass Bars, die nur Getränke anbieten, in der Regel eine spezielle Lizenz haben, die es ihnen ermöglicht, um 18 Uhr zu öffnen und Nachts um 4 Uhr zu schließen. Man könne diesen Einrichtungen – wie der anderen Gastronomie – durchaus auch erlauben, bis 1 Uhr Nachts zu arbeiten. Ich persönlich halte es für unfair, dass nicht jeder Sektor und jedes Unternehmen individueller bewertet wird„, so die Bürgermeisterin der Stadt. „Eine Bar oder ein Restaurant kann bis ein Uhr morgens Gin Tonic oder ein Getränk servieren. Aber eine Einrichtung, die nur Getränke anbietet, wird geschlossen und kann nun drei Wochen lang keinen Cent verdienen„, kritisierte Sala. Sie rief die Regierung in Valencia dazu auf, sich diesem Thema anzunehmen, um den Schaden, den der Gastronomie- und Tourismussektor durch die Covid-Massnahmen erleiden muss, so weit wie irgend möglich zu verringern.

Nachricht teilen oder drucken

1 Kommentar

  1. Die Regierungen wissen schon lange nicht mehr was für blödsinnige Erlasse sie machen wollen. Die rudern hilflos umher ohne Plan und Vernunft. Ausbaden können es dann die Unternehmer. Die Politiker haben ihren Lohn gleichwohl. Da ist es leicht in die Welt hinauszuposaunen es ist zum Wohl der Bevölkerung

    10
    13

Comments are closed.