Comunidad Valenciana: Jugendministerium startet Kampagne für „Chemsex“ – große Proteste 

Die Generalitat Valenciana weist in einer aktuellen Kampagne jungen Menschen darauf hin, wie man Sex mit Drogen zu einer „sicheren Praxis“ macht. Diese in Spanien „Chemsex“ genannte „Praxis“ beschreibt, wie man „Sex-Sessions mit Drogen verantwortungsbewusst“ handhaben soll. Die Kampagne ist insbesondere an Jugendliche gerichtet. Das Valencianische Jugendinstitut (IVAJ) hatte in den sozialen Netzwerken diese Kampagne gestartet und argumentiert dabei, dass „Chemsex eine „sichere Praxis“ sei, solange „einige Risiken reduziert werden„. Dabei wird beschrieben, dass u.a. gewisse „Vorkehrungen“ von den Jugendlichen getroffen werden sollten, damit diese sogenannte „sichere Praxis“ gewährleistet sei. Unter anderem wird den jungen Menschen geraten, sich Informationen aus „zuverlässigen Quellen“ zu holen und dass es „am besten wäre„, wenn der/die Jugendliche „die Person kennt, die ihnen die Medikamente liefert“, um damit „eine gewisse Gewissheit zu haben, dass sie so rein wie möglich sind“. (Hinweis der Redaktion: alle kursiv Zitate sind Originalworte dieser Kampagne). Die Opposition im Valencianischen Parlament läuft Sturm und argumentiert, dass diese Kampagne „eine Anstiftung zum Drogenkonsum“ sei. Weiterhin spricht die Oppositionspartei PP davon, dass diese Kampagne „den Konsum von Drogen beim Sex unter jungen Menschen fördert“. Die Partei VOX weist derweil auf einen anderen Aspekt hin und beklagt, dass „während in unserer Gemeinschaft Familien leiden, weil sie finanziell das Monatsende nicht erreichen, die Generalitat Valenciana Kampagnen darüber finanziert, wie man Sex mit Drogen hat„. Bleibt abzuwarten, wie dieser Konflikt endet.

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