Hinweisen aus Madrid zufolge könnte die Regierung diese Woche eine Verordnung beschließen, die eine Maskenpflicht im „öffentlichen Raum“ beinhaltet. Einige Provinzregierungen forderten diese Maßnahme von Spaniens Gesundheitsminister Salvador Illa, der bestätigte, dass in den „nächsten Tagen“ im Amtsblatt (BOE) eine „Verordnung zur Regelung der obligatorischen Verwendung von Masken“ veröffentlicht werden soll. Er sagte dazu, diese neue Verordnung werde veröffentlicht, um „den obligatorischen Charakter der Verwendung von Masken zu verstärken“ und erklärte, dass „unter den regionalen Präsidenten Einstimmigkeit herrsche“, dass „die obligatorische Verwendung von Masken verstärkt werden muss“. Er betonte aber gleichzeitig, dass er die konkreten Details dieser neuen Verordnung „nicht vorwegnehmen“ wolle, da es noch ein interterritoriales Treffen mit den autonomen Gemeinschaften zu diesem Thema geben werden. „Es wird eine Verschärfung der Verpflichtung geben, aber bis der Beschluss gefasst ist, werde ich nichts vorwegnehmen“, so Illa.

Hinweis: Beachten Sie bitte dazu unsere Umfrage und teilen Sie uns Ihre Meinung zu einer Maskenpflicht in der Öffentlichkeit mit. Vielen Dank. Ihre Redaktion.

Nachtrag der Redaktion, Stand 18.05.2020, 21.00 Uhr

Die Regierung und die Autonomen Gemeinschaften haben am Montag vereinbart, die Verwendung von Masken auszuweiten. Sie sind bisher im öffentlichen Verkehr und in geschlossenen Räumen obligatorisch. Jetzt sollen sie auch auf öffentlichen Straßen obligatorisch werden, „wenn der Mindestsicherheitsabstand von zwei Metern nicht garantiert werden kann“, so das Gesundheitsministerium in einer Erklärung heute Abend. Die genaue Verwendung wird in einer Ministerialverordnung geregelt, die in den kommenden Tagen veröffentlicht wird.

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2 Kommentare

  1. Es war an der Zeit! Eine Lockerung wird doch mit Masken nur unterstützt. In Freiem und mit >3 Meter Abstand bei ruhigem Spazieren ist das Tragen einer Mask fraglich, aber beim Einkaufen sicher angebracht. Es scheint dass 90% der Ansteckungen mit je Hälfte jeweils durch Tröpfchen (Partielgrösse >5μ) und durch Aerosol (Partielgrösse <5μ) geschehen (Prof. Drosten). Die Virusgrösse ist etwas unter 0.1μ (also ein Tausendstel von einer Haardicke). Die Tröpfchen sollen zum Boden fallen bei einer "feuchten Aussprache in der Distanz von etwa 2-3 Meter (bei Husten und Niessen sowie einer gehobenen Stimme wegen der Sozialdistanz (!) aber viel mehr und danach ihre Lebensdauer jenach Grundbeschaffenheit der Unterlage haben. Die Aerosolpartikel sollen mindestens 3 Stunden in der Luft innen schweben. Draussen wie innen verdunstet Wasser von Aerosolpartikeln und es verlängert sich ihre Luftlebensdauer, ABER dank Wind und UV Strahlung werden diese draussen verdünnt/inaktiviert. Bei der Auswahl eines Platzes für eine caña cerveza würde ich auch die Windrichtung beachten. Übrigens, die verbleibenden 10% sollen Schmierinfektionen sein und ja, viele sagen ich bin verrückt und mache mir unnötige Gedanken…

    1. Bitte Ihre „Partikelgrösse“ zurückkorrigieren zu meiner Partikelgrösse, danke


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