Endet die akute Corona-Krise in diesem Jahr? – neue Studien machen Hoffnung

Nach fast zwei Jahren ist die Covid-19-Pandemie immer noch das Hauptthema in unserem Leben und vor allem das Auftreten der neuen „Omikron-Variante“ sorgt für explodierende Infektionszahlen. Aber trotz der größeren Übertragbarkeit dieser neuen Variante sagen einige Experten bereits, dass das Ende der Pandemie nahe sein könnte und datieren es auf das jetzt begonnene Jahr 2022. Als Beispiel wird oftmals Südafrika genannt, wo die Omikron-Variante erstmals festgestellt wurde und der Höhepunkt seit einigen Tagen bereits überschritten ist. Man hat dort festgestellt, dass die Ansteckung mit dieser Variante zwar rasend schnell und fast vertikal erfolgte, aber der Rückgang der Infektionszahlen dort nun genauso abrupt eingetreten ist. Dies könnte den Experten zufolge ein Indiz sein, dass die explosionsartige Zunahme der Ansteckung in der Bevölkerung eine Immunität erzeugt, die dazu beiträgt, die Covid-19-Pandemie relativ schnell zu beenden. Gleiches stellt man mittlerweile auch in Spanien fest, wo die Inzidenz in den letzten Tagen zwar extrem auf bisher nie gesehene Werte angestiegen ist, aber der Druck auf die Krankenhäuser relativ moderat bleibt. Man rechnet in Spanien mit dem Höhepunkt der akuten Ansteckungswelle zwischen Mitte und Ende Januar.

Die bisher vorliegenden Studien nähren also durchaus die Hoffnung, dass der Rückgang der Infektionszahlen nach Erreichen des Höhepunktes genauso schnell erfolgen wird, wie der Anstieg, was darauf hindeuten könnte, dass so viele Menschen in der aktuellen Phase mit der offensichtlich „milderen Variante“ infiziert werden, dies dann aber zum relativ schnellen Ende der Pandemie führen könnte. Es wurde mittlerweile nachgewiesen, dass die neue Variante die Lunge der Infizierten offensichtlich kaum noch angreift und eher in den oberen Atemwegen verbleibt und deshalb kaum schwere Krankheitsfälle auftreten. Das Problem ist akut wohl eher die hohe Ansteckungsrate, die in der jetzt aktuellen Infektionswelle zu einer Überlastung der Gesundheitssysteme führen könnte.

Die Weltgesundheitsorganisation hat erklärt, dass 2022 ein Schlüsseljahr für die Covid-19-Pandemie sein könnte, und auch dort ist man „hoffnungsvoll“, dass die akute Pandemie in diesem Jahr enden werde. Man sieht bei der WHO aber mit Sorge, dass es keine gerechte Verteilung der Covid-19-Impfstoffe gebe, so dass die Beendigung der Covid-19-Pandemie auch immer komplizierter werden könne. Auch Bill Gates, Mitbegründer des Technologieunternehmens Microsoft, hat sich über Twitter dazu geäußert. Er sagte, die Welle der neuen Omikron-Variante „sollte weniger als drei Monate andauern und die Pandemie könnte deshalb 2022 enden“. Gates schrieb wörtlich, er denke, “die akute Phase der Pandemie wird irgendwann im Jahr 2022 zu Ende gehen“. Zudem betonte er, dass „die Welt heute besser auf potenziell schlechte Varianten vorbereitet ist“. Auch Pfizer, einer der Hersteller von Covid-19-Impfstoffen, sieht das Ende der akuten Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr eintreten. Zum einen ist man dort optimistisch, dass die Pandemie definitiv viel früher enden könnte, als man bisher dachte und zum anderen sieht man in dem Unternehmen die Möglichkeit, dass Covid-19 durch das Auftreten der Omikron-Variante schwächer wird.

Insgesamt also startet das Jahr 2022 mit der Hoffnung, dass wir diese Corona-Krise im Laufe des Jahres wirklich hinter uns lassen könnten.

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