Frau fährt mehr als 30 Kilometer über AP-7 in falsche Richtung

Schwere Verkehrsgefährdung auf der Autobahn AP-7 durch eine 75-jährige Frau deutscher Nationalität aus Oliva. Wie die Guardia Civil mitteilte, fuhr die Frau am 9. Januar 2022 mehr als 30 Kilometer auf der Autobahn in der falschen Fahrtrichtung Richtung Alicante. Die Polizei wurde an diesem Tag informiert, dass ein sogenannter „Geisterfahrer“ im Bereich von Benissa auf der AP-7 unterwegs sei. Zwar konnte man das Fahrzeug nicht lokalisieren, doch nach Auswertung von Kamerabildern konnte schließlich die Identität des Fahrzeuges festgestellt werden. Als Fahrerin beschuldigt wird nun eine 75 Jahre alte Frau aus Oliva. Im Zuge ihrer Geisterfahrt verursachte sie neben mehreren kritischen Situationen auch einen Unfall auf der von ihr in falscher Richtung befahrenen Autobahn, da ein Fahrzeug heftig ausweichen musste, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Nach Angaben der Polizei legte die Frau insgesamt 32 Kilometer in der falschen Fahrtrichtung zurück. Der Fahrzeuglenkerin droht nun ein Verfahren wegen schwerer Verkehrsgefährdung, der Entzug des Führerscheins und eventuell sogar eine Haftstrafe.

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