Auf einer Pressekonferenz hat heute Mittag der Präsident der Comunidad Valenciana, Ximo Puig, neue Beschränkungen angekündigt, um den steigenden Covid-19 Inzidenzen in der Autonomen Gemeinschaft entgegenzuwirken. Die Beschlüsse der Regierung sollen morgen dem Obersten Gerichtshof zur Genehmigung vorgelegt werden. Sollte der Gerichtshof zustimmen, treten ab kommenden Samstag (Nacht von Freitag auf Samstag) folgende Beschränkungen in Kraft:

  • Bars, Gastronomie und Cafés sowie Service in Hotelbetrieben dürfen ab dann nur noch bis 00:30 Uhr öffnen. Nach 00:00 Uhr dürfen zudem in Hotelbetrieben keine neuen Bestellungen mehr angenommen werden.
  • Die Regierung will eine “selektive und begrenzte” nächtliche Ausgangssperre zwischen 01:00 Uhr und 06:00 Uhr genehmigen lassen für Städte und Gemeinden mit einem “hohen Infektionsrisiko”. Aktuell solle dies fast 50 Städte und Gemeinden der Comunidad Valenciana betreffen. Welche Gemeinden oder Städte davon betroffen sind, wurde nicht genannt. Es hieß dazu lediglich, man werde diese Kriterien und Daten vorlegen, sobald die Genehmigung des Obersten Gerichts vorliegt.
  • Gesellschaftliche Zusammenkünfte sollen auf maximal 10 Personen (privat oder in der Öffentlichkeit) begrenzt werden. Die Tischkapazitäten der Gastronomie sollen beschränkt werden auf eine maximale Belegung mit 10 Personen im Außenbereich und 6 Personen pro Tisch im Innenbereich.
  • Weiterhin soll die Kapazität für “Massenshows” und ähnliches reduziert werden: im Freien von bisher maximal 4.000 Zuschauern auf 3000 und in Innenbereichen von bisher 3000 auf 2000. Volksfeste und Paraden sind weiterhin nicht erlaubt.
  • Der Verkauf von Alkohol im Handel soll ab 20 Uhr verboten werden und “Trinkgelage”, sogenannte “Flaschen” sollen künftig als “schweres Vergehen” und nicht, wie bisher, als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

Puig sagte dazu, diese Einschränkungen hätten kaum Auswirkungen auf die Tourismussaison; sie könne mit normalem Betrieb fortgesetzt werden und ein Vorziehen der Schließzeiten von Bars und Cafés sowie der Hotelgastronomie habe kaum negative Effekte für diese Branchen. Diese sollen zudem entschädigt werden. Sollte der Oberste Gerichtshof die Massnahmen genehmigen, bleiben diese dann ab kommenden Samstag 00:00 Uhr bis vorerst 25. Juli in Kraft.

 

 

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