Recht in Spanien: Tiere seit gestern keine „Sache“ mehr sondern empfindsame Lebewesen

Tiere sind seit gestern in Spanien keine „Sache“ mehr. Das neue Gesetz 17/2021 vom 15. Dezember 2021 trat am gestrigen Mittwoch in Kraft und gibt damit Tieren in Spanien den Status von „Lebewesen mit Empfindungsvermögen“. Mit Inkrafttreten dieses Gesetzes können Tiere in Spanien, auch Haustiere wie Hunde, Katzen oder Vögel, künftig z.B. auch nicht mehr gepfändet werden, da sie nun nicht mehr, wie bisher, rechtlich als „Gegenstände“ oder „Sache“ angesehen werden. Das Gesetz schafft auch den Rechtsgrundrahmen, nach dem Tieren in Notlagen genauso wie Menschen geholfen werden muss – auch bei Unfällen – und verschärft die Haltungsbedingungen, insbesondere auch für Haustiere. Tiere dürfen demnach auch nicht mehr ausgesetzt oder „willentlich beseitigt“ werden und es darf ihnen weder Leid noch Schmerzen zugefügt werden.

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5 Kommentare

  1. Endlich eine gute Gesetzgebung
    Tiere sind die besten Freunde der Menschen seit jeher

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  2. Wurde ja langsam Zeit,aber in Spanien dauert alles immer etwas länger.Nun kommt es auch darauf an das UMZUSETZEN,das sehe ich nicht so rosig? Biggi

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  3. Hy Biggi
    Weiß gar nicht was du willst, die deutschen sind noch sehr lange nicht so weit.Mach doch Spanien nicht immer schlecht,du lebst doch auch hier.

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  4. In Deutschland werden in den Tierheimen keine Tiere getötet,es gibt keine Tötungsstationen,es gibt auch keinen Stierkampf.Ich sehe hier bei den Jüngeren einen Ansatz zum Tierschutz,aber wenn ich in Andalusien sehe,wie mit Welpen Fussball gesspielt wird und die Eltern schreiten nicht ein,dann denke ich nach 16 Jahren Tierschutz,viel hat sich nicht geändert,Biggi

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