Spanien: Pedro Sánchez schließt neuen Alarmzustand aus

Der spanische Regierungschef Pedro Sánchez hat am gestrigen Samstag einen neuen landesweiten Alarmzustand wegen der Corona-Krise ausgeschlossen. Sánchez betonte in einem Interview mit  laSexta Noche, dass die Befugnisse der Gesundheit bei den autonomen Gemeinschaften Spaniens liegen und die Zentralregierung in Madrid alle Maßnahmen mittragen werde, die in den Gemeinschaften individuell zur Bekämpfung der Krise angefordert werden. Einen generellen Alarmzustand für Spanien wie im April schloss er dabei allerdings aus. Sánchez sagte in Bezug auf die aktuell hohen Infektionszahlen, dass es sich „um eine andere Welle handelt“ als im April und die Todesraten heute weitaus geringer seien. Auch würden mittlerweile 6 von 10 Infektionen erkannt während in der ersten Phase der Corona-Pandemie im Frühjahr nur 1 von 10 Infektionsfällen erkannt werden konnte.

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