Spanien: Protest-Demonstration in Madrid gegen Corona-Massnahmen

Mehrere tausend Menschen haben sich gestern in Madrid versammelt, um gegen die Corona-Massnahmen in Spanien und auch weltweit zu protestieren. Hauptargumente der Demonstranten waren unter anderem, dass die Corona-Massnahmen das Leben vieler Menschen zerstörten, die Virus-Epedemie „aufgebauscht“ und eine „Farce“ sei. COVID-19 sei nicht mehr als eine starke Grippewelle, wie sie fast jedes Jahr auftrete, und der Umgang damit „unverhältnismäßig“, so die Demonstranten. Es werde Panik verbreitet und die Menschen sollten kontrolliert werden, war zu hören und auf diversen Plakaten zu lesen. Die „Mittel“ die angewendet würden, seien schlimmer als die Ursache. Insbesondere auch das Thema Maskenpflicht wurde aufgegriffen. Hier sind die Argumente der Demonstranten, dass die Verwendung einer Maske keine wissenschaftliche Rechtfertigung habe, dass Menschen keine „Tiere“ bzw. „Hunde“ seien, die Masken tragen müssten und diese Maßnahmen ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Menschen seien, da Masken nicht vor Viren oder Infektionen schützen können. Diese Argumente werden weltweit allerdings auch von einer Anzahl von durchaus renommierten Ärzten und Wissenschaftlern unterstützt, die seit Wochen darauf hinweisen, dass die „Poren“ der Masken viel zu grobmaschig seien, um Viren zu filtern. Dementsprechend sah man auch kaum Menschen mit Gesichtsmaske auf dieser Demonstration. Der Tenor der Proteste in Madrid war, dass man glaube, dass die Behörden und Regierungen eine „falsche Pandemie“ ausgerufen haben, um die Menschen kontrollieren zu können und Massnahmen durchzusetzen, die sonst unmöglich wären. Der Protest wurde auch von dem spanischen Sänger und Schauspieler Miguel Bosé unterstützt. Mit über 20 Millionen verkauften Schallplatten zählt er in Spanien, Italien und Lateinamerika zu einem der populärsten Musiker. Bosé´s Mutter starb vor einigen Monaten – auch bei ihr wurde eine COVID-19 Infektion diagnostiziert. Bosé rief im Vorfeld seine Anhänger über soziale Netzwerke auf, an der Protest-Veranstaltung teilzunehmen. Auch in Deutschland und anderen Ländern nehmen in den letzten Wochen die Protestbewegungen gegen die Corona-Massnahmen stark zu. Heute kündigte José Manuel Franco – Delegierter der spanischen Regierung in der Gemeinschaft Madrid – an, dass „die Organisatoren der  Demonstration auf der Plaza de Colón in Madrid sehr hart bestraft werden“, weil die soziale Distanz zwischen den Menschen nicht eingehalten wurde und Masken nicht verwendet wurden, obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist.

Hier ein Video von RTVE über die Demonstration:

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2 Kommentare

    1. Dubiose und unseriöse Quellen als Bestätigung für eine abstruse Verschwörungstheorie. Wer einigermaßen logisch denken kann, würde schnell feststellen, dass so etwas den sogenannten „Dunklen Mächten“ genauso wenig helfen würde.

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