Die Regierung in Madrid bereitet eine Verschärfung der Tabakvorschriften vor. Laut einem Bericht der Zeitung La Informacion sei einerseits geplant, ein neues Gesetz zur Regulierung des Tabakmarktes als auch Änderungen an der Besteuerung von Tabakwaren vorzunehmen. Die Erhöhung der Steuern auf Tabakprodukte werde, dem Bericht zufolge, eine Entscheidung sein, die ohne vorherige Ankündigung umgesetzt werden soll, um „Hamsterkäufe“ zu vermeiden. Ziel der Regierung in Madrid sei es, den Tabak-Verbrauch in Spanien zu senken, damit die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern und zugleich auch die Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Europäischen Union im Bereich Tabakkonsum umzusetzen. Geplant sei neben der Erhöhung der Steuern auf Tabakprodukte auch die Angleichung der Steuern auf verschiedene Tabaksorten. Auch sogenannte „elektrische Tabakprodukte“ sollen in diese neuen Verordnungen mit einbezogen werden. Zudem werde angestrebt, das Rauchen in Privatfahrzeugen zumindest dann zu verbieten, wenn Kinder mitreisen. Eine Umsetzung dieser Pläne sei zum Jahresende zu erwarten, so „La Informacion“.

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