Wie andere Länder auch, arbeitet Spanien an einer sogenannten „Corona-App“ für Smartphones. (Anmerkung der Redaktion: App ist ein anderes Wort für Anwendung). Wir haben das Thema „Spaniens Corona-App“ recherchiert und hier für Sie zusammengestellt, was bisher darüber bekannt ist. Wie zum Beispiel die vor kurzem gestartete deutsche Corona-App, die auf dem einem von Apple und Google entwickelten System basiert, soll auch die spanische Corona-App völlig anonym sein und mit verschlüsselten Codes arbeiten. Es sollen außerdem weder der Standort des Benutzers per GPS oder Geolokalisierung noch die persönlichen Daten der Benutzer extern ausgelesen werden können. Auch sollen die erfassten Daten nicht auf einem Server gespeichert werden, sondern in den Mobiltelefonen selbst abgelegt werden. Zur Verwendung der App, deren Name noch definiert werden muss, muss man diese App dann auf sein Mobiltelefon herunterladen und die Bluetooth-Funktion des Smartphones aktivieren. Die Anwendung „kommuniziert“ dann unter bestimmten Voraussetzungen mit anderen Handys, die auch diese App aktiviert haben, in ihrer nahen Umgebung. Entfernung oder Dauer dieser „Begegnung“, ab der die App diese Daten erfasst, müssen noch festgelegt werden. Nach unseren Recherchen dazu wird derzeit eine Zeit von 15 Minuten in Betracht gezogen, in der sich ein Benutzer in der Nähe eines anderen App-Nutzers in einer Entfernung zwischen zwei und fünf Metern aufhalten muss. Ab dann sollen die Daten beider Geräte ihre verschlüsselten Informationen per Bluetooth austauschen. Wird ein Nutzer einer App später als COVID-19 positiv identifiziert, sollen dann alle anderen Smartphones, die dem Nutzer innerhalb eines festgelegten Zeitraumes „begegnet sind“ über die App darüber benachrichtigt werden. So weit die Theorie. Derzeit konzentrieren sich die Arbeiten in Spanien, an denen unter anderem das Barcelona Supercomputing Center beteiligt ist, insbesondere auch darauf, die Kompatibilität einer solchen App mit anderen „ausländischen“ Apps zu erreichen, so dass zum Beispiel ein Nutzer einer deutschen Corona-App in Spanien auch Daten mit der „spanischen App“ abgleichen kann. Dies wird als wichtig angesehen, da Spanien ein „Touristen-Land“ ist. Ob, wann und mit welchen finalen technischen Spezifikationen diese „spanische Corona App“ wirklich kommt und ob sie freiwillig oder verpflichtend sein soll, ist bisher nicht bekannt. Geplant ist der Start für Ende Juli 2020. Wir bleiben für Sie am Thema dran.

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1 Kommentar

  1. Wozu haben wir ein EU Parlament das nicht einmal in der Lage sind eine einheitliche EU Corona App auf den Weg zu bringen. Den Parlamentariern so lange die Bezüge einfrieren bis die App verfügbar ist.

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