Spaniens Gesundheitsminister Illa: „Abkürzung der Deeskalationsphasen ist möglich“

Die spanische Regierung zeigt sich offen dafür, die vier sogenannten „Deeskalationsphasen auf dem Weg in eine neue Normalität“ ggfs. auch zu verkürzen. Bisher war die Regelung so, dass jede Phase 14 Tage dauern soll. Gesundheitsminister Salvador Illa sagte auf einer Pressekonferenz am gestrigen Sonntag, dass seine Behörde, abhängig von der epidemiologischen Entwicklung jedes Gebietes, untersuchen wolle, „ob es Möglichkeiten gibt, dies zu ändern“. Illa weiter: „Unser Wille besteht darin, den Alarmzustand nur dort aufrechtzuerhalten, wo dies für die erforderliche Mindestzeit notwendig ist“. Dies könnte bedeuten, dass einige Gebiete oder Provinzen schneller als geplant den „Deeskalationsprozess“ abschließen könnten. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Regierungschef Pedro Sánchez eine sechste Verlängerung des Alarmzustandes beantragen will.

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