Spaniens Top-Epidemiologe: „haben COVID-19 Pandemie im Land weitgehend ausgestanden“

Fernando Simón, Epidemiologe und Sprecher des Sonderausschusses der Regierung zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie, hält die Corona-Pandemie in Spanien für weitestgehendst ausgestanden. Dies sagte er bei einer Pressekonferenz am gestrigen Samstag. Seit Beginn der Pandemie sind seinen Angaben nach bis heute in Spanien über 2,5 Millionen COVID-19-Tests durchgeführt worden. Zu den aktuellen Zahlen äußerte er sich dahingehend, dass in der vergangenen Woche landesweit nur noch 249 neue Fälle mit COVID-19-Symptomen in Spanien erfasst worden seien. Die Hauptaufgabe und auch größte Gefahr sei nun, zu verhindern, dass künftig Infektionen aus dem Ausland nach Spanien hineingetragen werden. Er weist damit auf Risiken hin, die wir bereits hier in einem Kommentar angesprochen haben. Gleichzeitig betonte er, dass man mittlerweile „mit einem System“ arbeite, mit dem neue Infektionen schnell erkannt werden können und mit dem es den Behörden möglich sei, auch die Kontakte der betroffenen Personen schnell nachzuverfolgen. Details über dieses „System“ ließ er offen. Simón war im März diesen Jahres selbst mit SARS-COVID-19 infiziert und überstand die Erkrankung innerhalb von zwei Wochen ohne Komplikationen.

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