Überraschende Änderung beim Tourismus-Pilotprojekt, mit dem ab Mitte Juni einer begrenzten Anzahl ausländischer Touristen ermöglicht werden soll, über sogenannte „sichere Korridore“ nach Spanien einzureisen. Wir haben hier bereits Details dazu publiziert. Wie die Regierung gestern Nachmittag mitteilte, wurde beschlossen, dass etappenweise bis zu 10.900 Personen in der zweiten Junihälfte auf die Balearen-Inseln einreisen dürfen. Bisher war von einer Obergrenze von 5000 Personen die Rede. Die Touristen kommen ausschließlich aus Deutschland und müssen nicht durch ein Gesundheitszertifikat nachweisen, dass sie frei von Coronaviren sind. Auch gilt für sie nicht die aktuell noch bestehende Quarantänepflicht. Deutschland als Teilnehmer an diesem Projekt wurde ausgewählt, weil es – so die Begründung – ähnliche epidemiologische Zahlen wie die Balearen aufweise.

Die Details sehen so aus: Reisende müssen einen vom Gesundheitsministerium erstellten Fragebogen ausfüllen, der im Flugzeug verteilt wird und sie müssen ihre Temperatur messen lassen, wenn sie an den drei lokalen Flughäfen der Balearen ankommen. Ab dann sollen sie regelmäßig telefonisch kontaktiert werden, um ihren Gesundheitszustand zu überwachen und ihnen ggfs. aktuelle Informationen geben zu können. Falls Reisende während ihres Aufenthaltes positive Symptome einer COVID-19-Infektion zeigen, sollen sie umgehend an das örtliche Gesundheitssystem überwiesen werden. Es werden sogar Hoteleinrichtungen vorbereitet, um Menschen dort ggfs. isolieren zu können. Die Ankunft der 10.900 Deutschen wird in Staffeln erfolgen. Zwei Flüge sind bereits für Montag der nächsten Woche geplant. Beteiligt sind die deutschen Reiseveranstalter DER Touristik, Tui und Schauinsland-Reisen. Die Reisenden müssen mindestens 5 Nächte auf den Balearen bleiben und, neben „normalen“ Touristen dürfen auch Deutsche mit zweiten Wohnsitz auf den Balearen teilnehmen.

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4 Kommentare

  1. Und was mit mit Deutschen mit zweiten Wohnsitz an der Costa Blanca die selbst mit dem eigenen PKW einreisen und dadurch viel weniger Risiken ausgesetzt sind und selbst kein Risiko sind für andere, da sie direkt zu ihrer Immobilie fahren ohne irgendwo anzuhalten zum übernachten oder in einem Flieger gesessen haben?
    Wie wäre es, wenn man endlich diese Tatsache als die vernünftigste bewertet und entsprechend handelt? Es wäre schön wenn die Bürgermeister dieser Orte dies bei den Regierenden durchsetzten würden…der Wirtschaft vor Ort wäre viel mehr dadurch geholfen als durch die Touristen auf die man dieses Jahr vergeblich warten wird.

    1. Du sprichst mir aus der Seele. LASST UNS ENDLICH IN UNSERE HÄUSER !!

  2. Auf der internetseite des ayuntamentos, hat der Bürger die Möglichkeit an die Bürgermeisterin zu schreiben. Ich habe es 2 oder 3 Mal getan…keine Antwort oder Eingangsbestätigung. Ich möchte hier erwähnen, dass ich vom Innenministerium Spaniens immer eine Antwor tauf meine Fragen bekam , von der Grenzpolizei ebenfalls, sowohl die französische als auch die spanische…

  3. Ich wohne hier in Calpe mit Erstwohnsitz. Bis letzte Woche hat die Polizei die Einfahrt nach Calpe Süd rund um die Uhr genauso wie Calper Nord aus Moraira kommend kontrolliert, sprich Personenkontrollen..
    Alle anderen Einfahrten waren mit Beton-Bauteilen zugestellt.
    Ich weis ja nicht ob Ihr es mitverfolgt habt: Hier herrscht immer noch der Alarm Zustand, letztendlich Kriegsrecht. Aufgeteilt in mehrere Phasen von 0-3. Im Moment sind wir immer noch in Phase 2. Lest doch bitte hier im Site mal nach was die Phasen für eure Freiheit, was ihr hier in Spanien tun dürft bnedeutet.
    Aus der Sicht des hier lebenden, möchte ich noch anmerken:
    Wir haben hier viele Monate eingesperrt in unsere Wohnungen und Häuser leben müssen, unter quasi „Kriegsrecht“, ich habe wenig Lust mir meine gerade zurückgewonnen Freiheit wieder nehmen zu lassen.
    Spanien macht die Grenzen, wie oben beschrieben, je nach Gesundheitslage, am 1. Juli vielleicht wieder auf,.
    Nu wartet doch wenigsten mal ab, was der Pilot auf den Balearen ergibt.
    Wir haben hier auch ein Recht unser Leben zu leben.

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