In den letzten beiden Tagen wurde sowohl in Madrid als auch innerhalb der Autonomen Gemeinschaften Spaniens diskutiert, wie man mit den aktuell wieder steigenden Covid-19 Infektionszahlen im Land umgehen soll und ob es weitere Beschränkungen der Bevölkerung um die Weihnachtszeit geben wird. Heute stellte Spaniens Gesundheitsminister Illa klar, in welchem Rahmen sich solche Verschärfungen bewegen könnten. Illa sagte, dass die Regierungen der Autonomen Gemeinschaften im Rahmen der im Alarmzustand festgelegten Befugnisse agieren können. Dies heißt, dass die Regionalregierungen zwar Verschärfungen festlegen können, z.B. was Modifikationen der Sperrstunden nachts oder der Mobilität angeht, aber nur innerhalb des im Alarmzustand vereinbarten Rahmens und mit der klaren Grenze, die Menschen nicht auf ihre Häuser “beschränken” zu können. Dies bedeutet, dass es in der kommenden Weihnachtszeit in Spanien wohl keinen “generellen” Lockdown geben wird und somit auch – Stand heute – keine Einreisesperre nach Spanien oder generelle Ausgangssperren für die Bürger geplant sind. Trotzdem appellierten heute sowohl Illa als auch Spaniens Regierungschef Sánchez eindringlich an die Bevölkerung, weiterhin “vorsichtig” zu sein, die Regeln zu beachten und wann immer möglich, auf Mobilität und soziale Zusammenkünfte zu verzichten, um das bisher Erreichte nicht aufs Spiel zu setzen. Man werde, wenn notwendig, “mit allen verfügbaren Mitteln” eingreifen, um eine sogenannte “3. Welle” in Spanien zu verhindern. Jeder einzelne Bewohner des Landes könne mit seinem Verhalten dazu beitragen, eine weitere Verschärfung der Lage zu verhindern, betonten Sánches, Illa und auch der Präsident der Valencianischen Gemeinschaft, Ximo Puig.

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