Das Jahr 2020 liegt hinter uns. Ein Jahr, das wir alle so schnell sicher nicht vergessen werden. Wer hätte in der Silvesternacht 2019 auf 2020 gedacht, was uns im Jahr 2020 wirklich erwartet. Niemand, und, ich bin ehrlich, auch ich nicht. Nicht im Ansatz war an so etwas wie diese Covid-19-Pandemie zu denken. Wir haben ein Jahr erlebt, in dem viele Menschen Angehörige und Freunde verloren haben, wir haben ein Jahr erlebt, welches wir mit solchen Verlusten an Rechten für die “Nachkriegs-Generation” bisher nie gesehen haben: staatlich verfügte Einschränkungen der Grundrechte, Ausgangssperren, Alarmzustand… Das klingt nach Krieg und, wenn man den Medien und Politikern zugehört hat, ist bzw. war es das auch: ein Krieg gegen ein Virus, das sich weltweit verbreitet hat. Es ist zu früh, darüber zu diskutieren, ob all die Maßnahmen und Beschränkungen dem, was man die Corona-Pandemie nennt, angemessen waren oder sind. Darüber müssen wir zu einem späteren Zeitpunkt rückblickend eine Antwort finden.

Aber, es ist nicht zu früh oder zu spät, sich Gedanken um das jetzt beginnende neue Jahr 2021 zu machen. Was wünschen wir uns, welche Hoffnungen haben wir, welche Perspektiven zeigt uns das neue Jahr auf? Nun, da ist zum einen die Hoffnung auf den nun verfügbaren Impfstoff, der diese sogenannte Pandemie beenden soll. Kann das gelingen? Wir hoffen es, ich hoffe es, aber, wir wissen es nicht. Ist die Corona-Krise wirklich vorbei, wenn 60, 70, 80% der Bevölkerung eines Landes durch Impfungen “immunisiert” ist? Und wir hier in Spanien? Schafft es dieses Land wirklich, das Versprechen einzulösen, bis zum Sommer den Großteil der Bevölkerung durch eine Impfung immunisieren zu können und uns damit ein Leben (fast) wie vor Corona wieder zu ermöglichen? Ich lese bereits Warnungen und Bestrebungen, die Maske weiterhin beizubehalten, denn sie sei ja ein Schutzfaktor auch gegen andere Erkrankungen. Liebe Leser, ich sage hier ein klares NEIN. Ich will keine Maske mehr tragen, denn dieser “Maulkorb” verhindert ein “normales” Leben. Er wird mich immer an diese Corona-Zeit erinnern und ich sehne den Tag herbei, an dem ich dieses Ding, diese Maske nicht mehr tragen muss. Seien Sie mir nicht böse, aber das ist meine Ansicht dazu. Ich mag dieses Ding nicht, aber, OK, ich ziehe es mir über Mund und Nase, wenn ich rausgehe, um mich und andere ein wenig zu schützen, obwohl Viren wohl viel kleiner sind als die Poren der Masken, mit denen wir unser halbes Gesicht abdecken. Aber, OK, ich ziehe sie an, solange es sein muss. Ich sage aber auch: keinen Tag länger! Ich möchte wieder die ganzen Gesichter der Menschen sehen, denen ich begegne, ich möchte die Mimik sehen, ich möchte Menschen Lachen sehen, ich möchte Menschen wieder so leben und durch die Welt gehen sehen wie vor dieser Corona-Krise. Gesichtsmasken werden für mich immer mit dieser Corona-Zeit verbunden bleiben und deshalb sehne ich den Tag herbei, an dem man sie nicht mehr sieht.

Aber, neben dem Thema Maske und Corona werden uns auch andere Themen in 2021 weiter beschäftigen: Klimawandel, Flüchtlingskrise, Digitalisierung und, wie es wirtschaftlich weitergehen wird. Viele Menschen sind, bedingt durch die Corona-Krise, arbeitslos geworden, in Kurzarbeit oder finden keine Arbeit mehr. Viele Betriebe, Selbständige und Firmen sind finanziell am Ende oder kurz davor. Wie geht das weiter? Welche Effekte werden die Nachwirkungen des Jahres 2020 auf den Arbeitsmarkt und die wirtschaftliche Situation vieler Menschen in 2021 haben? Fragen, die existentieller Natur sind. Fragen, die auch viel sozialen Sprengstoff beinhalten. Ich wünsche mir für dieses neue Jahr 2021, dass sich vieles von dem, mit dem wir durch die Ereignisse im Jahr 2020 konfrontiert wurden, im Jahr 2021 besser auflöst, als man es sich momentan vorstellen kann. Ich wünsche mir, dass der Impfstoff die Pandemie beendet und die “Verschwörungstheoretiker” unrecht haben mögen. Sicher bin ich mir nicht…

In diesem Jahr 2021 werde ich 58 Jahre alt. Vieles im Leben hat man in diesem Alter gesehen, es gibt kaum etwas, von dem man denkt, dass es einen noch überraschen könnte. Aber, um ehrlich zu sein, es gab in meinem gesamten bisherigen Leben kein Silvester, an dem ich mit solcher Unsicherheit und Ratlosigkeit in ein neues Jahr gegangen bin. Trotzdem bin ich Optimist und hoffe, dass 2021 die ersehnte Wende bringen wird, eine Wende hin zu dem Leben, was wir bis Anfang 2020 für “normal” gehalten haben. Ich wünsche mir, dass wir am Ende des Jahres 2021 alle gesund ankommen und sagen können: Gottseidank, es ist vorbei.

In diesem Sinne: Alles Gute, Gesundheit, Glück und Zufriedenheit für uns alle. DAS ist mein Wunsch für 2021. Dann, am 31.12.2021 ist wieder Silvester und, vielleicht, wieder ein Silvester und Neujahr, wie wir es über viele Jahre kannten. Ich wünsche dies von Herzen Ihnen allen aber auch meiner Familie und mir selbst. In 12 Monaten wissen wir mehr. Ein spannendes Jahr liegt vor uns. Machen wir das Beste daraus und hoffen wir, dass das neue Jahr positiver verläuft als es uns heute möglich erscheint. Liebe Grüße, Ihr T.J.B.

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2 Kommentare

  1. Es gibt auch nanorespiratoren…

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  2. Ich wünsche dem gesamten Team ein gutes neues Jahr und bedank mich für ihre Beiträge mit herzlichen Grüßen Roswitha

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